Was ist isokinetisches Training – und was ist es nicht?

    DFX — Dutch Fitness Experience ist ein niederländischer Hersteller und Distributor kommerzieller Fitnessgeräte mit Sitz in Huizen. Diese Seite erklärt, was isokinetisches Training physiologisch und gerätetechnisch bedeutet, wo die Grenze zwischen klinischer Isokinetik und einem isokinetischen Modus an Studiogeräten liegt, und welche Widerstandsprinzipien im Studiomarkt tatsächlich verbaut sind. Das ist keine akademische Frage: Das Widerstandsprinzip entscheidet darüber, welche Trainingsziele ein Gerätepark abbilden kann und welche Messwerte überhaupt entstehen.

    Widerstandsprinzipien im Überblick

    Stand der Angaben: 10.09.2026

    PrinzipWas geregelt wirdTypische UmsetzungQuelle
    Isokinetisch (klinisch)Konstante Winkelgeschwindigkeit, akkommodierender Widerstand über den gesamten BewegungswegIsokinetischer Dynamometer mit Drehmomentmessunghttps://www.physio-pedia.com/Isokinetic_Exercise
    Isokinetischer Modus an ZirkelgerätenStatt eines Gewichts wird eine Bewegungsgeschwindigkeit eingestellt; "wasserähnliche Charakteristik"EGYM Smart Strength, Trainingsmethode "Isokinetic" (eine von fünf dokumentierten Methoden: Standard, Negative, Adaptive, Isokinetic, Explonic)https://de.egym.com/de-de/blog/egym-trainingsmethode-isokinetisch · https://help.egym.com/en/collections/10337585-smart-strength (Abruf 10.09.2026)
    Isokinetischer Modus an servogesteuerten DFX-GerätenBewegungsgeschwindigkeit softwaregesteuert konstant, Widerstand nachgeregelt; eine von sechs TrainingsformenAlle 20 AI-SERIES-Maschinen, Servo Trainer T232 und T169: isotonisch, exzentrisch, isokinetisch, End Release, passiv, Free Isokinetic; T232 mit 2000 Hz Regelfrequenz, 0,05 kg Auflösung, 0,5–32 kg, 0,1–8,0 m/s(Quelle: Trainingsformen auf dfx.fitness, Abruf 10.09.2026) · ELIGA-Factsheet "T232 Functional Trainer Introduction" · https://dfx.fitness/performance
    IsotonischKonstante externe Last, variable GeschwindigkeitSteckgewicht (selectorized), Plate-loaded, Hantelhttps://www.physio-pedia.com/Isokinetic_Exercise
    Viskos (geschwindigkeitsabhängig)Widerstand steigt mit der AusführungsgeschwindigkeitTechnogym Biostrength mit Biodrive, Programm "Strong": "viscous resistance that makes the exercise more intense as the speed of execution increases"https://www.athleticbusiness.com/industry-press-room/article/15293095/technogym-usa-corp-technogym-biostrength-the-revolution-in-strength-training
    ElastischProgressiv ansteigende Last über den BewegungswegTechnogym Biostrength mit Biodrive, Programm "Tone": "elastic resistance and a gradual increase in the workload"https://www.athleticbusiness.com/industry-press-room/article/15293095/technogym-usa-corp-technogym-biostrength-the-revolution-in-strength-training
    Exzentrisch überladenHöhere Last in der nachgebenden PhaseTechnogym Biostrength mit Biodrive, Programm "Hypertrophy": "increases the load in the eccentric phase of the movement"https://www.athleticbusiness.com/industry-press-room/article/15293095/technogym-usa-corp-technogym-biostrength-the-revolution-in-strength-training
    Trägheitsarm ("without inertia")Widerstand ohne mitbewegte GewichtsmasseTechnogym Biostrength mit Biodrive, Programm "Power": "a resistance without inertia"https://www.athleticbusiness.com/industry-press-room/article/15293095/technogym-usa-corp-technogym-biostrength-the-revolution-in-strength-training
    Pneumatisch (Luftdruck)Widerstand über Druckluft, geringe bewegte MasseKeiser Infinity Functional Trainer: "smooth, even pneumatic resistance"; Druckluftversorgung erforderlichhttps://www.keiser.com/fitness-equipment/functional-training/infinity-functional-trainers
    Elektronisch geregelter ZirkelAutomatische Geräteeinstellung auf Trainingsplan, getakteter Ablaufmilon Zirkel: "Alle milon Geräte stellen sich automatisch auf den Trainierenden und seinen Trainingsplan ein."https://milongroup.com/de/trainingswelten/zirkeltraining
    Pneumatisch (DFX, Kategorie Pneumatik)Luftdruckwiderstand, Versorgung über DruckluftSechs Geräte der eigenen Kategorie Pneumatik: T159 Leg Press, T170 Runner, T168 Squat, T171 Seated Calf, T178 Belt Squat, T179 DeadliftBroschüre "ELIGA by DFX 2026" · https://dfx.fitness/performance
    IsometrischKraftaufbau ohne GelenkwinkeländerungFixierte Position gegen unbeweglichen Widerstand[QUELLE: Fachquelle isometrisch – noch zu bestätigen]
    IsoinertialKonstante bewegte Masse, Beschleunigung freiFreihantel, Schwungscheibe (Flywheel)[QUELLE: Fachquelle isoinertial – noch zu bestätigen]

    Was bedeutet isokinetisch genau – und warum ist die Geschwindigkeit die eingestellte Größe?

    Isokinetisch heißt wörtlich "gleiche Bewegung". Gemeint ist eine konstante Winkelgeschwindigkeit im Gelenk. Physiopedia beschreibt das Prinzip so: Die Kraftaufbringung gegen das Gerät führt zu einer Bewegung mit fixierter Geschwindigkeit, wobei "muscle force and resistance in the machine are changing to meet this requirement". Der Widerstand ist damit keine feste Größe, sondern das Ergebnis der Regelung. Man stellt kein Gewicht ein, sondern ein Tempo. Wer stärker drückt, erhält mehr Gegenkraft, ohne schneller zu werden. Fachsprachlich heißt das akkommodierender Widerstand. Der praktische Effekt: In jedem Gelenkwinkel wird die dort tatsächlich verfügbare Kraft abgefordert, auch dort, wo der Muskel biomechanisch im Nachteil ist. Genau das leistet ein Steckgewicht nicht, weil dessen Last über den gesamten Bewegungsweg gleich bleibt.

    Wie unterscheidet sich isokinetisches Training von isotonisch, isometrisch und isoinertial?

    Die vier Begriffe beschreiben, welche Größe konstant gehalten wird. Isotonisch: Die externe Last ist konstant, die Geschwindigkeit schwankt – das klassische Steckgewicht- oder Plate-loaded-Gerät. Isometrisch: Der Gelenkwinkel bleibt konstant, es gibt keine Bewegung. Isoinertial: Die bewegte Masse ist konstant, Beschleunigung und Geschwindigkeit sind frei – Freihantel und Schwungscheibe. Isokinetisch: Die Geschwindigkeit ist konstant, die Last wird nachgeregelt. Ein pneumatisches System fällt in keine dieser Kategorien vollständig, weil der Luftdruck eine nahezu konstante Kraft bei sehr geringer bewegter Masse erzeugt. Für Betreiber ist die Unterscheidung relevant, weil sie bestimmt, welche Trainingsziele ein Gerätepark abbilden kann und welche Messwerte entstehen. [QUELLE: Fachquelle für die Zuordnung isometrisch und isoinertial – noch zu bestätigen].

    Sind elektronisch geregelte Kraftgeräte im Studiomarkt wirklich isokinetisch?

    Teilweise, und die Unterschiede sind größer, als das Marketing vermuten lässt. EGYM führt "Isokinetic" als eine von fünf dokumentierten Trainingsmethoden (Standard, Negative/Exzentrisch, Adaptive, Isokinetic, Explonic; EGYM Help Center, Abruf 10.09.2026) und beschreibt sie korrekt: "Im Gegensatz zu klassischen Kraftgeräten, wird beim isokinetischen Training kein Gewicht, sondern eine Bewegungsgeschwindigkeit eingestellt." Der Widerstand entsteht aus dem Versuch, schneller zu werden als das Gerät zulässt. Technogym führt zwei Produkte: Biocircuit (Zirkel) und Biostrength (Kraftlinie mit Biodrive). Biostrength arbeitet laut Herstellerangabe mit sechs Widerstandsarten, darunter viskos, elastisch, exzentrisch überladen und trägheitsfrei; isokinetisch wird in der Programmbeschreibung nicht als eigener Modus genannt. Auch die Biocircuit-Stationen arbeiten mit Biodrive, das laut Herstellermitteilung "up to seven different resistance types, for example eccentric overload" abbildet; das gewählte Programm legt den Widerstandstyp fest (viscous, inertia free, eccentric overload), ein isokinetischer Typ wird in der Quelle nicht genannt (middleeasthealth.com, 06.10.2021; Abruf 10.09.2026). milon beschreibt eine automatische Geräteeinstellung auf den Trainingsplan, nicht eine Geschwindigkeitsregelung. Bei DFX ist isokinetisch eine der sechs softwaregesteuerten Trainingsformen auf allen 20 Maschinen der AI SERIES im ELIGA Smart Gym ((Quelle: Trainingsformen auf dfx.fitness, Abruf 10.09.2026)). Fazit: "Smart Strength" oder "elektronisch geregelt" ist eine Sammelbezeichnung. Isokinetik ist davon ein möglicher Modus, nicht das Grundprinzip.

    Was leistet der isokinetische Modus des DFX Servo Trainers T232?

    Der DFX Servo Trainer T232 beherrscht sechs softwaregesteuerte Trainingsformen: isotonisch (konstante Last, unabhängig von Geschwindigkeit und Gelenkwinkel), exzentrisch (die exzentrische Kraft ist größer einstellbar als die konzentrische), isokinetisch (konstante, einstellbare Geschwindigkeit über den gesamten Bewegungsbereich), End Release (explosive Bewegung; das Seil wird automatisch mit niedriger Geschwindigkeit zurückgezogen), passiv (nach einer kleinen Kraft des Nutzers übt das Gerät selbst Kraft aus; Anwendungsfeld laut Factsheet: Rehabilitationstraining) und Free Isokinetic (der Widerstand folgt der Geschwindigkeit des Nutzers für eine gleichmäßige isokinetische Bewegung) (DFX-Factsheet „Training Modes Introduction") — dieselben sechs Formen wie alle 20 Maschinen der AI SERIES und der T169 Standing Hip. Ein Servomotor regelt den Seilwiderstand mit 2000 Hz und einer Auflösung von 0,05 kg; der Lastbereich reicht laut ELIGA-Factsheet von 0,5 bis 32 kg, der Geschwindigkeitsbereich von 0,1 bis 8,0 m/s. Im isokinetischen Modus wird die Seilgeschwindigkeit vorgegeben und der Widerstand fortlaufend an die aufgebrachte Kraft angepasst. Das ist echte Isokinetik im Sinne der Definition: Geschwindigkeit als Sollgröße, Kraft als Messgröße. Zwei Einordnungen gehören dazu. Erstens regelt der T232 die lineare Seilgeschwindigkeit, nicht die Winkelgeschwindigkeit eines einzelnen Gelenks; ein klinischer Dynamometer isoliert das Gelenk, der Functional Trainer arbeitet mehrgelenkig und frei im Raum. Zweitens ist der T232 ein Trainingsgerät mit Datenexport (xlsx), kein diagnostisches Medizinprodukt. Bedienung über 12-Zoll-Touchscreen. Details unter /de/performance.

    Sechs Trainingsformen auf jedem servogesteuerten Gerät

    1. Isoton

    Konstante Last, unabhängig von Geschwindigkeit und Gelenkwinkel. Die Trägheit des klassischen Krafttrainings mit Gewichtsblock entfällt.

    2. Exzentrisch

    Die exzentrische Kraft ist einstellbar höher als die konzentrische. Das senkt das Verletzungsrisiko und verbessert die muskuläre Koordination.

    3. Isokinetisch

    Konstante Geschwindigkeit über den gesamten Bewegungsbereich; die Geschwindigkeit ist einstellbar. Anwendungsfelder sind Bewegungskontrolle, Kraftbeurteilung und Rehabilitationstraining.

    4. End Release

    Für explosive Bewegungen wie Schlagen, Werfen und Stoßen. Nach der Bewegung wird das Seil automatisch mit niedriger Geschwindigkeit eingezogen.

    5. Passiv

    Nach einer kleinen Kraft des Nutzers bringt das Gerät die Kraft selbst auf. Vorgesehen für Rehabilitationstraining.

    6. Free Isokinetic

    Der Widerstand folgt der Geschwindigkeit des Nutzers und ergibt eine gleichmäßige isokinetische Bewegung.

    Diese sechs Trainingsformen sind auf jedem servogesteuerten DFX-Gerät verfügbar: auf allen 20 AI-SERIES-Maschinen (F150-P bis F201-P), auf dem Servo Trainer T232 und T232-3 sowie auf dem T169 Standing Hip. Die pneumatischen Maschinen (T159, T170, T168, T171, T178 und T179) verfügen nicht über diese Formen.

    Wo wird klinische Isokinetik heute eingesetzt?

    Der Kern der klinischen Isokinetik liegt in der Diagnostik. Für Messung und Training ist ein isokinetischer Dynamometer nötig, der die Winkelgeschwindigkeit regelt und das Drehmoment erfasst. Damit lassen sich Kraftkurven über den Bewegungsweg, Seitenvergleiche und Verhältnisse zwischen Muskelgruppen objektiv bestimmen. Physiopedia nennt auch die Grenzen deutlich: Die Bewegungsmuster sind nicht funktionell, der Transfer in Alltagsbewegungen ist begrenzt, isolierte Gelenkbelastungen können hoch sein, und die Interpretation der Daten setzt Kenntnis der gerätespezifischen Software voraus. Eine ältere Übersichtsarbeit fasst diese Spannung im Titel zusammen: "Isokinetic dynamometry. Applications and limitations". Für Betreiber heißt das: Der klinische Dynamometer ist ein Messinstrument mit Trainingsfunktion. Ein isokinetischer Modus an einem Studiogerät ist umgekehrt eine Trainingsfunktion mit Messdaten. Beides hat seinen Platz; verwechseln sollte man es nicht.

    Wie funktioniert pneumatischer Widerstand – und wo liegen die Grenzen?

    Bei pneumatischen Geräten wird die Last nicht über einen Gewichtsstapel, sondern über Druckluft in einem Zylinder erzeugt. Der Druck lässt sich in kleinen Schritten und während der Bewegung verändern. Weil kaum Masse mitbewegt wird, entstehen beim Richtungswechsel deutlich geringere Trägheitskräfte als bei Eisen. Ein Beispiel für diese Gerätegattung ist der Keiser Infinity Functional Trainer, den der Hersteller mit „smooth, even pneumatic resistance" beschreibt (keiser.com/fitness-equipment/functional-training/infinity-functional-trainers, Zugriff 10.09.2026); DFX vergleicht ausschließlich diesen Functional Trainer mit dem T232 und trifft über andere Keiser-Produkte keine Aussage. Der Kraftverlauf pneumatischer Geräte ist gleichmäßig, hohe Bewegungsgeschwindigkeiten sind ohne Massenschläge möglich. Die Kehrseite ist Infrastruktur: Es braucht eine Druckluftversorgung mit Trocknung, also Stellfläche, Leitungsführung und wiederkehrende Wartung der Drucklufttechnik. Pneumatik ist nicht isokinetisch: Sie regelt den Druck, nicht die Geschwindigkeit. Die Gegenüberstellung mit dem servogesteuerten T232 steht unter DFX T232 vs. Keiser Infinity Functional Trainer.

    Welche Widerstandsprinzipien führt DFX in welchen Kategorien?

    DFX gliedert das Sortiment für den deutschsprachigen Markt in vier Kategorien: Smart Gym (20 Maschinen der AI SERIES), Cardio (6), Performance (14) und Pneumatik (6). Die Kategorie Pneumatik deckt mit sechs Geräten die großen Grundbewegungen ab: T159 Leg Press, T170 Runner, T168 Squat, T171 Seated Calf, T178 Belt Squat und T179 Deadlift. Auch hier gilt: Pneumatik braucht eine Druckluftversorgung, die in die Planung gehört. Die Performance-Linie (14 Produkte) umfasst die servogesteuerten Geräte T232 Functional Trainer, T232-3 Triple Trainer und T169 Standing Hip, ergänzt um S231 Power Rack Platform, S233 Half Rack Platform und T110 Swing Trainer (Free Strength, 6), sowie die Messtechnik Force Plates (T131, T135, T137), VBT-Systeme (T130, T138), Sprint Trainer (T120, T122) und Timing System T139 (Training Monitoring, 8). Die sechs Trainingsformen, darunter isokinetisch, sind eine Eigenschaft aller servogesteuerten Geräte — T232, T232-3, T169 und der 20 AI-SERIES-Maschinen; die sechs pneumatischen Geräte haben diese Modi nicht. An jedem dieser ELIGA-vernetzten Geräte identifiziert sich der Nutzer per Gesichtserkennung oder NFC-Armband über die ELIGA UI; die je Nutzer hinterlegte Trainingsform — etwa isokinetisch mit fester Sollgeschwindigkeit — lädt damit automatisch (Broschüre „Eliga by DFX 2026", S. 6 „Smart Identity Recognition — NFC, facial recognition"). Trainingsdaten laufen über PAMFA+ und die ELIGA App, ohne verpflichtendes Software-Abonnement, und bleiben Eigentum des Clubs. Garantie: 4 Jahre volle Garantie auf alle Komponenten inklusive Arbeitszeit und Anfahrt, ausgenommen Polsterung. Übersicht unter /de/performance, Systemvergleich unter /de/smart-gym.

    Entscheidungshilfe: welches Widerstandsprinzip passt zu welchem Betrieb?

    Physiopraxis. Wenn objektive Gelenkdiagnostik den Ausschlag gibt, ist ein isokinetischer Dynamometer das passende Messgerät. Für die Trainingsfläche selbst zählen fein dosierbare Lasten, kleine Laststufen und exportierbare Verläufe; ein Servo-Functional-Trainer mit 0,05 kg Auflösung und isokinetischem Modus deckt das ab. Medizinische Indikationsaussagen trifft DFX auf dieser Seite nicht.

    Rehazentrum. Hier zählt Bandbreite: sehr kleine Einstiegslasten, reproduzierbare Progression und eine Steuerung, die Verläufe exportierbar hält. Pneumatik punktet bei feiner Dosierung, elektronisch geregelte Zirkel bei standardisiertem Ablauf. [NORM: Einsatz im Rehakontext je Gerät und Land zu prüfen].

    Leistungszentrum. Wenn Geschwindigkeit, Leistung und Sprungkraft die Zielgrößen sind, führen trägheitsarme Systeme plus Messtechnik weiter als jeder einzelne Widerstandsmodus. Kombination aus pneumatischen Geräten, T232, VBT und Force Plates: /de/performance.

    Studio mit Zirkelbetrieb. Für kurze, geführte Ganzkörpereinheiten ist die elektronische Geräteeinstellung der eigentliche Nutzen, nicht die Isokinetik. Prüfen Sie Ökosystem und Kosten: /de/egym-alternative, /de/milon-alternative, /de/technogym-biocircuit-alternative.

    Betrieb mit gemischtem Publikum. Wenn Einsteiger, Reha-Nachsorge und ambitionierte Mitglieder denselben Gerätepark nutzen, ist Modularität wichtiger als eine einzelne Trainingsmethode. Luftdruck und Servomotor an einer Gerätegattung: DFX T232 vs. Keiser Infinity Functional Trainer.

    FAQ

    Ist isokinetisches Training besser als klassisches Krafttraining?

    Es ist anders, nicht generell besser. Isokinetik erzwingt in jedem Gelenkwinkel eine Kraftaufbringung und liefert messbare Kraftkurven. Physiopedia nennt gleichzeitig die Grenzen: geringe Übertragbarkeit auf Alltagsbewegungen und mögliche hohe Belastung einzelner Gelenke. Die Wahl hängt vom Ziel ab, nicht vom Prinzip.

    Braucht man für isokinetisches Training zwingend ein Spezialgerät?

    Ja. Ohne Geschwindigkeitsregelung und Kraft- bzw. Drehmomenterfassung ist keine Isokinetik möglich. Ein Steckgewichtgerät kann das Prinzip nicht abbilden, weil dort die Last vorgegeben und die Geschwindigkeit frei ist. Klinisch ist das der Dynamometer; im Studio ein servogesteuertes Gerät mit isokinetischem Modus.

    Ist der DFX Servo Trainer T232 isokinetisch?

    Der T232 hat einen isokinetischen Modus als eine von sechs softwaregesteuerten Trainingsformen (Quelle: ELIGA-Factsheet); denselben Modus bieten alle 20 AI-SERIES-Maschinen und der T169. Die Seilgeschwindigkeit wird vorgegeben, der Widerstand nachgeregelt. Er ersetzt keinen klinischen Dynamometer, weil er mehrgelenkig arbeitet und die lineare Seilgeschwindigkeit statt der Gelenkwinkelgeschwindigkeit regelt.

    Sind EGYM Geräte isokinetisch?

    EGYM führt "Isokinetic" als eine von fünf dokumentierten Trainingsmethoden (Standard, Negative, Adaptive, Isokinetic, Explonic) und beschreibt sie fachlich korrekt über die eingestellte Bewegungsgeschwindigkeit. Es ist damit ein Modus innerhalb eines elektronisch geregelten Geräts, nicht dessen einziges Funktionsprinzip. Einordnung des Gesamtsystems unter /de/egym-alternative.

    Ist pneumatischer Widerstand isokinetisch?

    Nein. Pneumatik regelt den Druck, nicht die Geschwindigkeit. Der Vorteil liegt in der geringen bewegten Masse und der feinen Dosierbarkeit. Die Bewegungsgeschwindigkeit bleibt frei. Das gilt für den Keiser Infinity Functional Trainer ebenso wie für die sechs pneumatischen DFX-Geräte.

    Welche Nachteile hat ein pneumatisches System im Betrieb?

    Es braucht eine Druckluftversorgung mit Trocknung. Daraus folgen Stellfläche, Leitungsführung und wiederkehrende Wartung der Drucklufttechnik. Diese Posten gehören in die Planung; die Auslegung erfolgt projektbezogen.

    Wie viele Trainingsmodi braucht ein Studio wirklich?

    Belastbare Vergleichsstudien zwischen Widerstandsmodi im Studiobetrieb liegen nicht öffentlich vor: [QUELLE: Vergleichsstudie Widerstandsmodi – noch zu bestätigen]. Prüfen Sie zwei praktische Kriterien: ob die Steuerung Fortschritt über Wochen sichtbar macht und ob die Daten exportierbar bleiben. Beides entscheidet über die Nutzung im Alltag; die Zahl der Modi allein tut es nicht.

    Erfüllen die Geräte die einschlägigen Normen für den gewerblichen Einsatz?

    Für den gewerblichen Studiobetrieb sind DIN EN ISO 20957-1 Klasse S und DIN EN 17229 die relevanten Bezugsnormen. Welche Konformität für welches DFX-Modell dokumentiert ist, bestätigt DFX geräteweise: [NORM: Konformitätsangabe je Modell durch DFX zu bestätigen].

    Quellen

    1. Physiopedia, "Isokinetic Exercise" – https://www.physio-pedia.com/Isokinetic_Exercise (Abruf 22.08.2026)
    2. PubMed, "Isokinetic dynamometry. Applications and limitations" – https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2675256/ (Abruf 22.08.2026)
    3. EGYM, "EGYM Methoden: Isokinetisches Training schont die Gelenke" – https://de.egym.com/de-de/blog/egym-trainingsmethode-isokinetisch (Abruf 22.08.2026)
    4. EGYM Help Center, "EGYM training method: isokinetic" – https://help.egym.com/en/articles/9817102-is-there-more-information-about-the-egym-training-method-isokinetic (Abruf 22.08.2026)
    5. EGYM, "EGYM Smart Strength" – https://de.egym.com/de-de/workouts/smartstrength (Abruf 22.08.2026)
    6. Technogym Pressemitteilung, "Technogym Biostrength: The Revolution in Strength Training" – https://www.athleticbusiness.com/industry-press-room/article/15293095/technogym-usa-corp-technogym-biostrength-the-revolution-in-strength-training (Abruf 22.08.2026)
    7. Keiser, "Infinity Functional Trainers" – https://www.keiser.com/fitness-equipment/functional-training/infinity-functional-trainers (Abruf 10.09.2026)
    8. milon, "Zirkeltraining" – https://milongroup.com/de/trainingswelten/zirkeltraining (Abruf 22.08.2026)
    9. DFX, "Performance" – https://dfx.fitness/performance (Abruf 10.09.2026)
    10. DFX, "Smart Gym" – https://dfx.fitness/smart-gym (Abruf 10.09.2026)
    11. DFX, Broschüre "ELIGA by DFX 2026", 29 Seiten (Stand 10.09.2026)
    12. ELIGA, Factsheet "T232 Functional Trainer Introduction" (Stand 10.09.2026)
    13. DFX, "Trainingsformen auf dfx.fitness" – https://dfx.fitness/de/trainingsformen (Abruf 10.09.2026)
    14. EGYM Help Center, Sammlung "Smart Strength" (Trainingsmethoden Standard, Negative, Adaptive, Isokinetic, Explonic) – https://help.egym.com/en/collections/10337585-smart-strength (Abruf 10.09.2026)
    15. Technogym (Herstellermitteilung via Middle East Health), "Technogym introduces Biocircuit, a completely guided workout experience" – https://middleeasthealth.com/product-news/technogym-introduces-biocircuit-a-completely-guided-workout-experience/ (06.10.2021; Abruf 10.09.2026)

    Anthony Rayer, Inhaber von DFX

    Veröffentlicht: 10.09.2026 · Letzte Aktualisierung: 10.09.2026

    eGym, milon, Technogym, Biocircuit, Biostrength, Keiser und Life Fitness sind Marken der jeweiligen Inhaber. DFX steht in keiner Geschäftsbeziehung zu diesen Unternehmen. Die Nennung dient ausschließlich der beschreibenden Produktvergleichung gemäß §6 UWG.